Fernand Nonkouni | Marie-Blanche Ouedraogo | Suzanne Ouedraogo | Jean Didier Yanogo | SAMA
| Soly Cissé | Christophe Sawadogo
Fernand Nonkouni

Prolog | Lebenslauf | Video

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Prolog

"Hat man gelitten, weiß man wozu man fähig ist. Da gibt es eine Wahrheit, die einen weiterführt."

Als Zeugnis seines Lebens, als Übergangsstelle vom Bösen zum Guten, erneuert die schöpferische Arbeit den Künstler täglich, wie eine aus der Kindheit zurückgewonnene Zeit. Nonkounis Malerei findet auch ihre Wurzeln im erzieherischen Willen des Malers, in der Vermittlung seiner brutalen Jugend.

Anfangs steht er, dann beugt er sich vor und läßt die Form aus der Materie herauswachsen. In der nächsten Phase erscheint die Botschaft des Werkes -
Nonkouni hat nur ein Ziel: Das wiederzugeben, was ihm die Nacht geliefert hat.

Wie ein Echo seiner Umgebung, wie ein nach Exaktheit strebender Naturalist, bedeckt der Maler die Leinwand mit Grundfarben: Ocker für die Erde, Blau für Himmel und Wasser, Gelb als Beleuchtung zwischen Schatten und Sonne.

Mit der Tradition seines Landes engstens verflochten, bleibt dieser Künstler "ein Sohn Afrikas", der die Summe aller von ihm entzifferten Rituale in seine Gedankenwelt einfließen läßt. Dazu sagt er:

"Der Maler wächst ständig und seine Botschaft vereinfacht sich immer mehr."

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Lebenslauf


Am 27. Juni 1968 in Abidjan (Elfenbeinküste) als Sohn burkinischer Eltern geboren, lebt und arbeitet heute in Ouagadougou, Burkina Faso.

1994 - 1996Ausbildung
in Kunstseminaren am Centre Culturel Français "Georges Méliés" in Ouagadougou
  
Ausstellungsbeteiligungen in Burkina Faso
1994 - 1996Centre Culturel Français in Ouagadougou
1996Centre Culturel Américain in Ouagadougou
Semaine de l'Art et de la Création Artistique im Centre Culturel Français in Ouagadougou
1997Galerie Farafina, Ouagadougou
Künstlerische Gestaltung der AIDS-Aufklärungskampagne in Ouagadougou
Centre Culturel Français in Ouagadougou
  
Ausstellungen außerhalb Burkina Faso
1996"Espace Gaieté" in Paris
Centre Culturel Américain in Ouagadougou
Port-folio Galerie in Saint Louis (USA)
"Haus der Jugend" in Ouagadougo
Semaine de l'Art et de la Création Artistique im Centre Culturel Français in Ouagadougou
1997Galerie Schlumberger in Paris (Frankreich)
Galerie Farafina, Ouagadougou
Galerie Arcane 21 in Sauve-Nîmes (Frankreich)
Künstlerische Gestaltung der AIDS-Aufklärungskampagne im Straßenbild von Ouagadougou
1998Internationales Künstlertreffen ARLES 98 in Arles (Frankreich)
Biennale "DAK'ART 98" in Dakar (Senegal)
Centre Culturel Français in Ouagadougou
"Alte Papierfabrik" in Ebertsheim (Deutschland)
1999Galerie ARTE Dakar (Senegal)
Citibank, Duisburg (Deutschland)
2000Neanderthal-Museum, Mettmann (Deutschland)
Internationales Zentrum, Duisburg (Deutschland)
tanzhaus nrw, Düsseldorf (Deutschland)
2001"Espace Noriac", Limoges (Frankreich)
Sparkasse Essen-Rüttenscheid (Deutschland)
Wohnstift Augustinum, Essen (Deutschland)
Citibank Krefeld (Deutschland)
2002KuBa Kunsthalle, Wolfenbüttel (Deutschland)
2003Orangerie, Grugapark Essen (Deutschland)
Viterra Energy Services GmbH & Co.KG, Münster (Deutschland)
  
Einzelausstellungen
1996Galerie Olorun América, Kansas City (USA)
1998Galerie Arcane 21, Sauve Nîmes (Frankreich)
Galerie ZAKA, Ouagadougou
1999"Espace du Cèdre" in Lauret (Frankreich)
"Esperance" zum Tag des Kindes der UNICEF in der Fondation Olorun, Ouagadougou
  
Auszeichnung
1998Award der Pollock-Krasner Foundation, Inc., New York (USA)
  
Bibliografie Revue Noire No. 17, 1995

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